Energieeffizienz erhöhen, Energiekosten senken

20 bis 40 Prozent des Energieverbrauchs der Industrie könnten zu wirtschaftlich vernünftigen Bedingungen bis 2020 eingespart werden. Allein die elektrischen Antriebe verursachen in der Industrie rund zwei Drittel des Stromverbrauchs. Durch Einsatz von elektronischen Drehzahlregelungen wäre der Verbrauch um 15 Prozent zu reduzieren – das entspricht mit mehr als 4.000 Megawatt der Leistung von drei bis vier großen Kraftwerken.

Energieeffizienz – die intelligente Energiequelle,

Bundesministerium für Umwelt, Berlin 2009

Immer mehr Unternehmen spüren einen Kostendruck bei der Energiebeschaffung und Energieverwendung. Die Gründe dafür sind vielfältig, von steigenden Rohstoffkosten bis zur nachhaltigen Gestaltung des Energiesystems. Fakt ist, dass nur die Kilowattstunde an Energie, die nicht verbraucht wird, eine echte Ersparnis ist. Daher lohnt es sich für jeden Betrieb- ob Industrie, Gewerbe oder Verwaltung- die Energieeffizienz zu steigern und somit den Energieverbrauch zu reduzieren. Das Potenzial dazu ist nach wie vor groß.

Einsparpotenziale

Energieeinsparpotenziale gibt es in jedem Unternehmen. Damit es sich für Unternehmen lohnt diese auch wirklich umzusetzen, muss zum einen ein Interesse dazu bestehen, zum anderen sollte es wirtschaftlich sinnvoll sein. Dabei muss nicht jede Maßnahme bedeuten, dass große Summen investiert werden. Wo sich die Einsparpotenziale in den einzelnen Unternehmen befinden, muss individuell ermittelt werden. Dennoch gibt es Richwerte, die relevante Einsparpotenziale darstellen:

Energieeinsparpotenziale in der Industrie (Quelle: Deutsche Energieagentur)

Energieeffizienz- Maßnahmen

Dass Energieeffizienzmaßnahmen nicht zwingend mit hohen Kosten verbunden sein müssen, beweist unsere über 10-jährige Erfahrung aus ÖKOPROFIT-Projekten. Nachfolgend einige Beispiele von gering-investiven Maßnahmen:

Beispiele gering-investiver Energieeffizienzmaßnahmen (Quelle: Wertsicht GmbH)

Je nach Bedarf sind Maßnahmen, die mit Investitionen verbunden sind, erforderlich umd die Energieeffizienz des Betriebs oder einer Anlage zu erhöhen:

  • Durch den Austausch von HQL-Deckenstrahlern durch LED-Flächenleuchten mit einem Investitionsvolumen von rund 21.400 € konnte eine Energieersparnis von 93,8 MWh und 13.900 € erzielt werden. Das entspricht einer Amortisation von unter 2 Jahren.
  • In einem weiteren Referenzbetrieb konnte mit Hilfe der Erneuerung der Druckluftversorgungsanlage in der Produktionshalle, mit Investitionskosten von 14.500 €, eine Kostensenkung um 21.000 €/a und 110.000 kWh erzielt werden.

Unser Vorgehen zur Steigerung der Energieeffizienz in Ihrem Betrieb gliedert sich in drei wesentliche Arbeitsschritte, die wir mit Ihnen zusammen bei der Vor-Ort-Beratung durchführen:

  1. Analyse des IST- Zustands
  2. Aufnahme von Potenzialen zur Energieeffizienzsteigerung
  3. Aufstellen eines Energieprogramms mit detaillierten Energieeinspar-Maßnahmen

Darüber hinaus erhalten Sie aktuelle Informationen über moderne Energieeffizienz- Technologien in unseren Workshops. Wir selbst sowie unabhängige Experten geben Ihnen wertvolle Tipps und Hinweise. Durch die Ausrichtung von FIT4ENERGY als Netzwerkprojekt profitieren Sie auch von der Erfahrung der anderen Unternehmen.

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